Kanarische Insel Lanzarote
von Reisegast

...beeindruckt durch ihre landschaftliche Vielfalt und Schönheit. Die Vegetation und landschaftlichen Besonderheiten machen Lanzarote zu einem ganz besonderen Fleckchen auf der Erde. Lanzarote wurde im Jahr 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt.
Nach ca. 20 Minuten Fährüberfahrt hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und schon ging es wieder in unseren Bus, zu unserer ersten Station auf Lanzarote zum grünen See der Lago de Clicos.
Es war faszinierend diesen Kontrast des grünen Wassers inmitten von schwarzen Lavagestein zu sehen…

Dann machten wir uns auf zu unserer nächsten Sehenswürdigkeit zu dem berühmten Kakteengarten von Lanzarote.
In einem alten Steinbruch zwischen Guatiza und Mala wurde der "Kaktus-Garten" angelegt, eines der letzten Werke von César Manrique. Vor dem Eingang steht das Wahrzeichen, ein acht Meter hoher Kaktus aus Metall. Hier findet man Kakteen aus Amerika, Afrika und den Kanarischen Inseln in den verschiedensten Formen und Größen. Der Garten umfasst ca. 1.420 verschiedene Arten und insgesamt ca. 9.700 Pflanzen. Er ist in Form eines großen Amphitheater terrassenförmig angelegt, die Wege und Stufen bestehen aus Vulkangestein. Auf einem Hügel steht eine alte Windmühle, in der früher das kanarische Grundnahrungsmittel "Gofio" aus geröstetem Mais und verschiedenen Getreidearten gemahlen wurde.

…auf den Mauern des Kaktus Gartens konnte wir die Sonne genießen, leider merkt man nicht wie heiß es eigentlich ist, da immer ein leichter Wind geht, der Sonnenbrand war hier also schon vorprogrammiert.
Nach unseren ersten beiden Sightseeing Stopps fuhren wir in ein spanisches Restaurant zum Mittagessen ..
Darauf ging es gestärkt weiter zum Weinmuseum von El Grifo „La Geria“, wo wir einen spanischen Weiß- und Rotwein probieren durften..

Nebenan waren Souvenirshops, in denen man tollen Schmuck aus Vulkanstein, Postkarten und andere schöne Gegenstände kaufen konnte. - Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und deckten uns mit den schönen Souvenirs ein.
Nun fuhren wir zur 2. Stätte von César Manrique zum Jameos del Agua.
Dabei handelt es sich um ein einzigartiges, zusammenhängendes Höhlensystem vulkanischen Ursprungs, welches vom Volcan de la Corona über die Cueva de los Verdes bis hin zur Küste unter die Meeresoberfläche reicht.
Kernstück von Jameos del Agua ist ein in die Grotte integrierter Konzertsaal mit etwa 600 Sitzplätzen. Der Abstieg erfolgt über eine geschwungene, steile Treppe bis zum Restaurant in der Grotte, in dem man von der Terrasse auf den unterirdischen See blicken kann. Der Eingang ist mit vielen Pflanzen bewachsen, von oben strahlt Sonnenlicht auf die unterirdische Terrasse.

Im unterirdischen See lebt eine Krebsart (Munidopsis polymorpha, Ordnung Remipedia) (diese werden auch „Albino Krebse“ genannt), die sonst nur in ozeanischen Tiefen von etwa 2.000 Metern vorkommt.
Wenn man sich nach oben begibt, sieht man einen künstlich angelegten Pool, der nur durch die Sonneneinstrahlung so wunderschön blau scheint. Da wären wir nur zu gerne hineingesprungen, leider war das schon seit mehreren Jahren nicht mehr erlaubt.
Das Highlight kam zum Schluss unseres Tagesausflugs, die Fahrt ging weiter zum Nationalpark Timanfaya auch als Montañas del Fuego (Feuerberge) bekannt.
Wir fuhren mit unserem Bus die schmalen Serpentinen hinauf. Wir konnte teilweise nicht einmal die Straße sehen und hatte das Gefühl jeden Moment hinunter zu fallen, doch wir kamen alle unversehrt und beeindruckt oben an.

Der Nationalpark Timanfaya ist das deutlichste Beispiel für den vulkanischen Ursprung der Insel. Seine roten, ocker und schwarzen Farbnuancen formen eine Mondlandschaft, die niemanden kalt lässt.
Dort angekommen konnten wir hier eindrucksvoll miterleben, wie das in wenigen Metern Tiefe, noch heiße Gestein vorbereitetes Gestrüpp entflammt. Aufseher des Nationalparks gießen Wasser in im Boden vergrabene Metallrohre, das dann in Dampffontänen Sekunden später wieder hervorschießt. 400 Grad Hitze aus einem metertiefen Schlot bilden hier den wohl einzigen vulkanbeheizten Grill der Erde.

Die meisten der etwa 30 Vulkane der Feuerberge sind bei den Ausbrüchen 1730 und 1736 entstanden. Etwa 200 Quadratkilometer, ein Viertel der Insel, wurden damals unter Lava und Asche begraben. Heute ist diese von Vulkankegeln und grotesken Kratern geprägte Landschaft ein Nationalpark, der nur mit Bussen oder auf dem Rücken von Dromedaren besichtigt werden kann. Außerdem befindet sich hier auch ein Restaurant das "El Diablo", eine weitere Schöpfung des Inselkünstlers Cesar Manrique, das Gebäude passt sich perfekt der bizarren Umgebung an und nutzt die Hitze der Vulkane um Fleisch auf einem Naturgrill zu garen.

Zu schauriger Musik fuhr unser Bus über die schmalen Straßen soweit man diese als welche bezeichnen konnte.
Es ging auf und ab und in enge Kurven, von hier oben hatte man einen Ausblick der kaum in Worte zu fassen ist, auf der einen Seite die Feuerberge welche in den schönsten Farben schimmerten und auf der anderen Seite der Blick auf den türkisblauen Atlantik, es waren gigantische Momente dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen zu sehen.

Leider ging es dann auch schon wieder die Serpentinenstraßen hinunter zum Hafen und auf unsere Fähre zurück nach Fuerteventura.
Zurück im Hotel in Corralejo wurden gleich die Koffer gepackt, denn am nächsten Morgen ging es früh in Richtung Süden.
Auf der Busfahrt zur Costa Calma konnten wir den Blick auf die wunderschöne Landschaft von Fuerteventura genießen. Vorbei an farbenprächtigen Vulkanen,
Dünenstränden und dem türkis schimmernden Meer.

Angekommen in unserem Übernachtungshotel H10 Tindaya **** wurden wir herzlich von der Rezeptionschefin empfangen und durch die Hotelanlage geführt.
Dieses Hotel bietet neben direkter Strandlage und schöner Poollandschaft auch ein vielfältiges Unterhaltungs- und Sportangebot.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, denn es gibt ein Hauptrestaurant in dem man auch die Möglichkeit hat draußen zu frühstücken und eine Poolbar an der man sich am Nachmittag mit Snacks und Getränken versorgen lassen kann.
Nach der Führung durch die Hotelanlage durften wir in unsere freundlich und hell gestalteten Zimmer mit einem wunderschönen Blick auf den Atlantik einchecken.

Kurz umgezogen wurden wir auch schon vom Hoteldirektor begrüßt und ins Hauptrestaurant geführt, in dem wir uns am reichhaltigen und leckeren Buffet bedienen durften.
Am nächsten Morgen hatten wir einen langen Tag mit vielen Hotelbesichtigungen vor uns.
Eines meiner Favoriten ist das Hotel Rio Calma****, dieses Hotel hat mit Abstand die schönste und weitläufigste Gartenanlage mit einem atemberaubenden Wasserfall der hinunter zu einem Meerwasser-Pool führt.
Leider befindet sich dieses schöne Hotel nicht direkt am Strand, diesen erreicht man aber in ca. 500m Entfernung.

Diese Hotelanlage ist besonders für Paare und Honeymooner geeignet, Familien könnten sich hier aufgrund der Ruhe und der vielen Paare eher unwohl fühlen.
Danach gings weiter zum perfekten Hotel für Sportbegeisterte dem Playitas Hotel & Villas****
Diese sehr weitläufige Hotelanlage verfügt über einen eigenen Golfplatz, Olympischen Swimming Pool, Open Air Fitnesspark und eine riesige Fitnesshalle, also über alles was das Sportlerherz begehrt.
Zudem gibt es ein Hauptrestaurant und 2 Spezialitätenrestaurant. Im italienischen durften wir unsere Gaumen verwöhnen lassen.
Das Hotel bietet neben den Haupthaus mit den verschiedenen Zimmerkategorien auch exklusive Villen mit eigener Terrasse und Pool an.
Empfehlenswert ist dieses Hotel besonders für Sportler. Die luxuriös ausgestatten Villen mit eigenem Pool bieten sich aber auch für Paare an.
Im Übernachtungshotel zurück, haben wir uns für den Abend schick gemacht, neben 2 Hotelbesichtigungen der Hotels Iberostar Gaviotas Park**** und Iberostar Gaviotas Park**** , verbrachten wir diesen im Hotel Iberostar Palace Fuerteventura****.
Die bekannte Hotelkette Iberostar hält was man von sich von ihr verspricht, wenn man sich für dieses Hotel entscheidet. Super Service, sehr leckeres Essen und ein tolles Abendprogramm.
Außerdem befindet es sich direkt am 25km langen Sandstrand von Jandia.
Von einigen Zimmern hat man einen gigantischen Blick auf den breiten Sandstrand und das wunderschöne Meer.

Die Poollandschaft besteht aus drei Swimmingpools, einem Jacuzzi und einer Pool-Snackbar.
Jeden Abend finden hier verschiedene Abendshows mit verschieden Mottos statt, Langeweile kommt in diesem Hotel nie auf. Den erlebnisreichen Tag haben wir mit einer toll gestalteten Show die unter dem Motto „Grease“ stand ausklingen lassen.
Das Hotel hat mich in jeder Hinsicht überzeugt, auch wenn die Hotels der Iberostar Kette bekanntlich etwas teurer sind, lohnt sich die Investition in dieses Hotel allemal.

Empfehlenswert ist das Iberostar Fuerteventura Palace für Familien, Paare, und Menschen im besten Alter.
Ausgeschlafen und gestärkt vom reichhaltigen Frühstück ging unsere Fahrt in das stilvolle und moderne Hotel Meliá Gorriones ****.
Dort angekommen wurden wir mit Erfrischungstüchern und einem Welcome Drink von den beiden Hoteldirektoren begrüßt - Das nenne ich Service.
Der Eingangsbereich lässt einen schon erahnen, was dieses sehr stilvoll eingerichtete Hotel zu bieten hat. Es hebt sich durch sein Design von den anderen Hotels ab und macht es besonders.

Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und können wahlweise mit einem wunderschönen Blick auf das Meer gebucht werden.
Im Außenbereich gibt es eine Terrasse mit balinesischen Liegen die zum relaxen einladen. Des weiteren bietet das Hotel eine schöne Gartenanlage mit direktem Zugang zum breiten Sandstrand.
Mittags wurde uns ,auf der Terrasse des Hotels mit Blick auf den türkisblauen Atlantik, ein gigantisches 3-Gänge-Menü serviert.

Wer auf hervorragenden Service und ein stilvolles Ambiente wert legt, ist in diesem Hotel genau richtig.
Von allen Hotels die ich mir angesehen habe, war dieses mein absoluter Favorit, es hat mich in jeder Hinsicht überzeugt.
Empfehlenswert ist das Meliá Gorriones vor allem für Paare und Honeymooner.´
Am letzten Abend haben wir uns noch einmal für unsere letzte Hotelbesichtigung herausgeputzt.

Es ging nach Playa de Esquinzo zu unserer letzten Hotelbesichtigung in das Hotel Maritim Hotel Esquinzo Beach****. Auch in diesem Hotel wurden wir zuerst vom Hoteldirektor begrüßt und durch die Hotelanlage geführt.
Dieses Hotel hat einiges zu bieten neben dem sehr modernen und geschmackvollen Stil, gibt es eine Dachterrasse mit einer Bar und einen Süßwasserpool, von der man einen tollen Ausblick auf die wunderschöne Landschaft hat, einen sehr schönen Wellnessbereich und verschiedenste Sportmöglichkeiten. Des weiteren bietet das Hotel ein Buffetrestaurant und ein A-la-carte Restaurant.
Es gibt verschiedene Zimmer Kategorien neben Doppelzimmern, Juniorsuiten und Familienzimmern gibt es hier die besonders luxuriösen und empfehlenswerten Superior Zimmer.

Diese bieten besonderen Komfort mit hochmoderner Ausstattung und ist neben einer Dusche auch mit einer Eckbadewanne ausgestattet.
Unseren letzten Abend durften wir gemeinsam mit unserer Reiseleitung und dem Hoteldirektor im A-la-carte-Restaurant bei einem leckeren 3-Gänge-Menü ausklingen lassen.
Dieses Hotel ist sehr empfehlenswert vor allem für Paare und Familien. Es bietet hohen Komfort, einen super Service und eine tolle Kinderbetreuung.

Am frühen Morgen ging es mit dem Bus in Richtung Puerto del Rosario zum Flughafen, denn die Heimreise nach Deutschland stand auf unserem Reiseplan. Nach 1,5 Stunden Verspätung ging es dann wieder in Richtung kaltes Deutschland. Dort angekommen wurden wir mit einem gefühlten Temperaturunterschied von 15° C begrüßt.
Schließlich haben sich alle am Münchener Flughafen verabschiedet und jeder einzelne hat sich mit den tollen Eindrücken auf den Weg Nach Hause gemacht.
Leider gingen die 5 erlebnisreichen Tage viel zu schnell vorbei, doch meine Eindrücke die ich auf der kanarischen Insel Fuerteventura sammeln konnte, lassen mich sicher sein, dass es nicht die letzte Reise auf diese wunderschöne Insel gewesen sein wird.