Willkommen auf den Dodekanes

Willkommen auf den Dodekanes

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Die grieschische Inselgruppe der Dodekanes liegt im Südosten der Ägäis. Es handelt sich um rund 200 Inseln und Inselchen, von denen aber nur 26 bewohnt sind.

Die meisten Inseln sind ausgesprochen gebirgig aber keine gleicht der Anderen. Jede hat ihren eigenen Charme, sei es nun Symi, deren Inselhaupstadt unter Denkmalschutz steht, und früher für die Schwammtaucherei bekannt war, Nissyros mit dem noch aktiven Vulkan oder Patmos mit dem großen und noch bewohnten Kloster.

Leider werde ich es in 6 Tagen wahrscheinlich nicht schaffen, alle 26 bewohnten Inseln der Dodekanes zu besuchen. Aufgrund dessen beginne ich mal mit zwei: Rhodos und Kos.

Nach ca. 2,5 - 3 Stunden landeten wir auf Rhodos, der Hauptinsel der Dodekanes.

Nach ca. 60 Minuten erreichten wir auch schon unser Hotel „Esperides Beach“ in Faliraki. Leider haben wir durch unsere späte Ankunft das Abendessen verpasst, doch bevor wir uns auf die Suche nach Essen machen konnten, entdeckten wir eine kalte Platte mit leckeren griechischen Spezialitäten und einen prallgefüllten Obstteller auf unserem Zimmer – das müsste auf jeden Fall erstmal reichen.

 

Am nächsten Morgen ging es dann nach Kiotari in das wunderschöne Mitsis Hotel „Rodos Maris“. Das Hotel wurde erst vor Kurzem komplett renoviert, ist sehr modern aber auch gemütlich eingerichtet, verfügt über einen kleinen, aber sehr schönen Spa-Bereich (Sternenhimmel an der Decke).

Auch für die kleinen Urlauber wird natürlich was geboten: Miniclub und Juniorclub, Animation, Spielplatz, Kinderbecken, Rutschen... sogar ein Bademeister gibt Acht, dass nichts passiert.

Auch verschiedene Wassersportarten werden am Sand/Kiesstrand angeboten. (Wassersportstation : deutsche Leitung)

Wirklich ein sehr schönes Hotel... da steht einem perfekten Familienurlaub wirklich nichts mehr im Wege.
Am Nachmittag ging es dann nach Lindos, eine der bedeutensten Stätten der Antike. Oben auf befindet sich die bekannte Akropolis von Lindos. Den Aufstieg empfehle ich zu Fuß oder auf einem Esel, den man sich sozusagen „mieten“ kann.

Man sollte auf jeden Fall noch 1 Stündchen einplanen, um noch ein bisschen durch Lindos wunderschöne Gässchen schlendern zu können.

Ausgeschlafen und gestärkt von einem reichhaltigen leckeren Frühstück ging es durch Faliraki, denn Faliraki hat auch sehr viel zu bieten - im Zentrum gibt es viele Bars, Restaurants und natürlich Geschäfte. Am Abend bieten zahlreiche Diskotheken und gemütliche Tavernen Unterhaltung.

 

Vorbei am Hotel „Calypso Beach“ und am Hotel „Elysium Resort & Spa“ ging es bergauf zum Hotel „Esperos Village“. Die Auffahrt dauert ca. 5 Minuten es geht sozusagen durch einen kleinen Zoo mit Hirschen, einem Tigergehege und vielen anderen Tieren.

Von Außen wirkt die weitläufige Anlage eher unscheinbar.Doch von Innen ist alles wirklich Top.

Ich würde empfehlen die renovierten Suiten oder Superior-Zimmer zu buchen, da die Appartements und die normalen Doppelzimmer zwar sauber, aber sehr einfach eingerichtet sind.

Beim Frühstück oder Abendessen können Sie auf der Terrasse den wunderbaren Blick über einen Teil von Faliraki und natürlich auf das Meer genießen. (Kostenloser Shuttleservice innerhalb der Anlage und zum Strand alle 20 Min.)

Typischer Spruch der Einwohner: wer auf Rhodos war, aber nicht Rhodos-Stadt besucht hat – der war gar nicht auf Rhodos.

Das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen - nach ca. 30 Minuten Busfahrt standen wir schon auf dem Marktplatz von Rhodos-Stadt, um den sich viele kleine Basare und Läden reihen.

Viele Museen sind von hier aus gut zu erreichen, wie zum Beispiel das archäologische Museum wo man zahlreiche antike Statuen, Schmuck, Amphoren, Münzen und vieles mehr bewundern kann.

Am Ende der Ritterstraße erreicht man den Großmeisterpalast wo sich die meisten archäologischen Funde befinden.

Von dort aus findet jeden Dienstag und Donnerstag eine Wanderung auf der Stadtmauer statt.

Wir entschlossen uns zum Abendessen in die Taverne Lefteras zu gehen, eine super Entscheidung, denn das Essen und der Service waren wirklich super. Wirklich empfehlenswert.

Ein Ausflug in das berühmte Schmetterlingstal das sich auf der nördlichen Hälfte der Insel befindet sollte auf jeden Fall mit eingeplant werden.

Das Schmetterlingstal ist Naturschutzgebiet und eine der Haupattraktionen auf Rhodos.Weltbekannt ist dieses Tal, wie der Name schon verkündet, für die unzähligen Schmetterlinge, die hier jedes Jahr von Juni bis September ihr Quartier aufschlagen.

Die Einheimischen nennen dieses Tal auch Petaloudes – es ist das griechische Wort für Schmetterlinge.

Mit Gepäck und Blue Star Ferries ging es am vierten Tag von Rhodos nach Kos. Die drittgrößte Insel der Dodekanes. Die Fährüberfahrt dauert ca. 2,5 Std.

Nach ca. 15 Minuten erreichten wir vom Hafen aus auch unser Hotel „Iberostar Panorama & Suites“ in Psalidi. In unmittelbarer Umgebung befindet sich eine große Zahl gemütlicher Tavernen, teilweise direkt am Meer gelegen. Wie das kleine Restaurant „Spitaki“, die Fischtaverne „Mavromatis“ sowie nette Bars und Cafes, zum Beispiel „Four Roses“ oder „Blue Bird“, mit wunderschöner Aussicht.

Als Fortbewegungsmittel eignet sich vor allem das Fahrrad, denn die Strecke von Psalidi nach Kos-Stadt ist eben und zudem gibt es einen schön angelegten Fahrradweg entlang der Uferstraße.

Auf Kos ist besonders zu empfehlen das Hotel „Sentido Michelangelo“ in Agios Fakos.

Auch sehr zu empfehlen ist das Hotel „Iberostar Odysseus“ in Tigaki

(Naturschutzgebiet, da die Schildkröte Caretta dort Ihre Eier legt)

Im Hotel „Akti Beach“ in Kardamena kann man sogar einen Trapezsprung wagen, gesichert und betreut wird man von den Mitarbeitern des Experience Clubs im Hotel. Auch verschiedene Zirkustechniken oder sogar Cocktail Shaken kann man dort erlernen.

Ein super Familienhotel ist das „Sandy Beach“ in Marmari mit einer wundervollen Gartenanlage.

Die Zimmer wurden 2007 renoviert und sind wirklich gemütlich.

Für Unterhaltung sorgt das Neckermann-Team (Neckermann Kinderbetreuung und Erwachsenenanimation und sogar Babybetreuung - deutschsprachig und qualifiziert)

Für alle Fußball- und Formel1 – Fans gibt es eine Fernsehecke.

Gleich gegenüber befindet sich der schöne, breite, flach abfallende Sandstrand die Liegen sind dort ohne Gebühr.

Wirklich ein tolles Familienhotel.

Ein Besuch in Kos-Stadt ist auf jeden Fall ein Muss!

Dort steht nämlich der älteste Baum Europas, die „Platane des Hippokrates“, die 2000 Jahre alt sein soll.

50 m südlich von dieser Stelle kann man Reste der antiken Stadt, Mosaiken und die wieder aufgerichteten Säulen der Stoa besichtigen. Sehenswert sind auch die frühchristliche Basilika und die Tempel der Aphrodite und des Herakles.

Kos-Stadt hat eine große Vielfalt an Geschäften. Man findet von Schuhen über Taschen bis hin zu Badeschwämmen fast alles in der Innenstadt.

Aber auch an allen anderen Orten kann man Souvenirs für zu Hause erstehen.

Typisch: Kanelada-Zimtlikör, Thymianhonig(wirklich lecker), oder aber auch Gewürze, die man in großer Auswahl in der kleinen Markthalle mitten in Kos-Stadt finden kann.

Einen Ausflug nach Bodrum kann ich wärmstens empfehlen!

Die Fähren und der Bodrum-Express im Mandraki-Hafen von Kos-Stadt stationiert, fahren täglich nach Bodrum. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und kostet pro Person ca. 15-25€.

Auch das Wahrzeichen von Bodrum, die Burg St. Peter (Bodrum Kalesi) kann man besuchen. (eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt)

Unseren letzten Abend haben wir in einer kleinen Taverne in Kos ausklingen lassen.

Und leider ging es am sechsten Tag schon wieder zurück in das momentan noch kalte, regnerische Deutschland.

Griechenland - auf jeden Fall eine Reise Wert.

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